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GTIN

Eine GTIN ist eine weltweite GS1-Artikelnummer zur eindeutigen Identifikation von Produkten in Geschäften, Barcodes und Produktdatenfeeds.

Kasper Hermann Due Stück
Gründer & E-Commerce-SpezialistEntwicklung von Shopify-Apps mit Fokus auf SEO und Wachstum für Händler.

Was ist eine GTIN?

GTIN steht für Global Trade Item Number (globale Artikelnummer) und ist eine von der Standardisierungsorganisation GS1 verwaltete Artikelnummer. Sie identifiziert ein Produkt eindeutig über die gesamte Handelskette hinweg. GTINs gibt es in verschiedenen Längen – GTIN-8, GTIN-12 (UPC), GTIN-13 (EAN) und GTIN-14 – und dies sind genau die Ziffern, die in einem Standard-UPC- oder EAN-Barcode codiert sind. Die letzte Ziffer ist eine aus den vorhergehenden Ziffern berechnete Prüfzahl, die Eingabe- und Scanfehler abfängt.

Warum ist eine GTIN wichtig?

Im Gegensatz zu einer SKU, die Sie für Ihren eigenen Bestand erfinden, ist eine GTIN weltweit gültig und über alle Verkäufer hinweg eindeutig. Das macht sie zu einem gemeinsamen Schlüssel, den das Google Merchant Center und andere Kanäle nutzen, um Ihre Produkte mit ihrem Katalog abzugleichen. Korrekte GTINs werden in Google Shopping dringend empfohlen und können sowohl die Anzeigenberechtigung als auch die Leistung verbessern, da Google identische Artikel gruppieren und Preise vergleichen kann.

Häufige Anwendungsfälle

  • Google Shopping- und Meta-Feeds: Der Feed erwartet ein gtin-Feld, damit Ihre Anzeigen berechtigt bleiben.
  • Preisvergleich: Portale wie Google Shopping gleichen Angebote verschiedener Shops auf Basis derselben GTIN ab.
  • Barcode-Scannen: Point-of-Sale- und Lagersysteme schlagen Artikel über die GTIN im Barcode nach.
  • Marktplätze: Amazon und ähnliche Plattformen verlangen oft eine gültige GTIN (EAN/UPC), um ein Angebot zu erstellen.
  • Abgrenzung von der MPN: Eine GTIN identifiziert den Handelsartikel selbst, nicht die interne Teilenummer des Herstellers.

Shopify-Perspektive

In Shopify wird die GTIN pro Variante im Feld Barcode (ISBN, UPC, GTIN usw.) unter den Varianten des Produkts eingegeben. Die integrierten Google- und Meta-Vertriebskanäle ziehen diesen Barcode-Wert automatisch in das gtin-Attribut des Produktdatenfeeds. Füllen Sie das Feld für alle Varianten konsistent aus – andernfalls riskieren Sie abgelehnte oder eingeschränkte Produkte im Merchant Center. Wenn ein Produkt tatsächlich keine GTIN hat (z. B. handgefertigte Waren), verwenden Sie stattdessen MPN plus Marke, anstatt eine Fantasienummer zu erfinden.

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