· 2 min read · B2B-E-Commerce

B2B-Onlineshop

Ein B2B-Onlineshop verkauft an Unternehmen mit kundenspezifischen Preisen, Mengenrabatten und Zahlungsbedingungen wie Netto 30.

Kasper Hermann Due Stück
Gründer & E-Commerce-SpezialistEntwicklung von Shopify-Apps mit Fokus auf SEO und Wachstum für Händler.

Was ist ein B2B-Onlineshop?

Ein B2B-Onlineshop ist ein Online-Shop, dessen Kunden andere Unternehmen und nicht private Verbraucher (B2C) sind. Im Gegensatz zu einem normalen B2C-Shop unterstützt er in der Regel kundenspezifische Preise, vereinbarte Rabatte, Großbestellungen und den Kauf auf Rechnung. Käufer müssen sich häufig in ein Firmenkonto einloggen, bevor Preise und Bestellfunktionen verfügbar werden.

Warum ist ein B2B-Onlineshop wichtig?

Der B2B-Handel folgt anderen Regeln als der B2C-Bereich: Er zeichnet sich durch einen höheren durchschnittlichen Bestellwert, regelmäßige Nachbestellungen und Preise aus, die von Vereinbarungen und Abnahmemengen abhängen. Ein eigener B2B-Shop ermöglicht es Ihren Geschäftskunden, selbstständig zu bestellen — zu ihren eigenen Preisen und Zahlungszielen —, anstatt Bestellungen telefonisch oder per E-Mail aufzugeben. Das reduziert die manuelle Auftragsabwicklung und erleichtert die Verwaltung von Mengenrabatten sowie eines differenzierten Produktkatalogs pro Kunde.

Typische Anwendungsfälle

  • Kundenspezifische Preislisten. Jedes Unternehmen oder jeder Standort sieht nach dem Login die eigenen vereinbarten Preise.
  • Mengen- und Staffelrabatte. Der Preis sinkt automatisch bei größeren Bestellmengen.
  • Zahlungsbedingungen. Kauf auf Rechnung mit Netto 15/30/60 Tagen anstatt der Zahlung direkt beim Checkout.
  • Versteckte Preise. Katalog und Preise sind erst nach dem Login sichtbar, sodass nur freigeschaltete Geschäftskunden sie einsehen können.
  • Nachbestellungen. Stammkunden können frühere Käufe schnell und einfach erneut bestellen.

Shopify-Perspektive

Shopify bietet integrierte B2B-Funktionen als Teil von Shopify Plus. Dort erstellen Sie Unternehmen (Unternehmensprofile) mit den dazugehörigen Ansprechpartnern, Standorten, Preislisten (Katalogen) und Zahlungsbedingungen. Kunden kaufen über ein eigenes, geschütztes B2B-Erlebnis auf derselben Storefront ein. Wenn Sie sowohl B2B als auch B2C betreiben, können Sie über Märkte und Kataloge steuern, was der jeweilige Kundentyp sieht. Bei Tarifen unterhalb von Plus erfordert eine echte B2B-Funktionalität eine App eines Drittanbieters.

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