· 2 min read · Vertriebskanäle

Omnichannel

Omnichannel verbindet Onlineshop, Einzelhandel, POS und Marktplätze, sodass Bestände, Kundendaten und Bestellungen nahtlos geteilt werden.

Kasper Hermann Due Stück
Gründer & E-Commerce-SpezialistEntwicklung von Shopify-Apps mit Fokus auf SEO und Wachstum für Händler.

Was ist Omnichannel?

Omnichannel ist eine Vertriebsstrategie, bei der jeder Kanal – Onlineshop, Ladengeschäft, POS, Social Media und Marktplätze – dieselben Daten nutzt und als ein nahtloses Gesamterlebnis funktioniert. Der Unterschied zu Multichannel liegt in der Integration: Bei Omnichannel teilen die Kanäle Bestandsstatus, Kundenprofile und Bestellhistorie, während Multichannel in der Regel jeden Kanal in einem eigenen, isolierten System betreibt.

Warum ist Omnichannel wichtig?

Kunden wechseln vor dem Kauf zwischen verschiedenen Geräten und Kanälen und erwarten, dass Warenkorb, Preise und Bestände auf dem gesamten Weg synchron bleiben. Die Zusammenführung Ihrer Kanäle verhindert Überverkäufe, doppelte Support-Tickets sowie widersprüchliche Preise – und ermöglicht es Ihnen, reibungslose Abläufe wie Click-and-Collect anzubieten. Ein nahtloses Erlebnis ist durchgehend mit höherer Kundentreue und einem gesteigerten Customer Lifetime Value verbunden, da die Reibungspunkte zwischen den Kanälen wegfallen.

Typische Anwendungsfälle

  • Online kaufen, im Geschäft abholen (BOPIS). Der Kunde kauft online und holt die Ware im Ladengeschäft ab.
  • Ship-from-Store. Online-Bestellungen werden aus dem Bestand der nächstgelegenen Filiale statt aus einem Zentrallager versendet.
  • Einheitlicher Lagerbestand über alle Standorte. Die Bestandszahlen werden in Echtzeit aktualisiert, egal ob der Verkauf online oder im Geschäft stattfindet.
  • Gemeinsames Kundenprofil. Einkäufe, Retouren und Treuepunkte begleiten den Kunden über alle Kanäle hinweg.
  • Einheitliche Preise und Aktionen. Dasselbe Angebot gilt sowohl im Geschäft als auch im Onlineshop.

Shopify-Perspektive

Shopify ist für Omnichannel gebaut: Shopify POS teilt denselben Produktkatalog und Lagerbestand wie der Onlineshop, und alles wird über einen einzigen Adminbereich verwaltet. Nutzen Sie Standorte, um Bestände auf Filialen, Lager und online zu verteilen und zu synchronisieren – bei höherem Volumen idealerweise an ein WMS angebunden. Fügen Sie Vertriebskanäle wie Instagram, Google und Marktplätze hinzu, damit Bestellungen und Bestände in dasselbe Backoffice einfließen, anstatt sie manuell abgleichen zu müssen.

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